Wer kennt nicht das altbekannte Sprichwort: Schönheit kommt von innen. Doch ist das wirklich so? Oder dient diese Weisheit nur als Ausrede oder Trost für diejenigen von uns, die nicht in das aktuelle Schönheitsideal passen und nicht das perfekte Gesicht oder die entsprechenden Modelmaße haben?! Die folgenden Fakten beweisen dennoch, dass an diesem Spruch mehr als nur ein winziger Funken Wahrheit dran ist.

Die Persönlichkeit ist entscheidend

Und ob man es glaubt oder nicht, hierzu gibt es sogar wissenschaftliche Studien, die eindrucksvoll beweisen, dass der Charakter und die Persönlichkeit deutlich die Wahrnehmung der optischen Attraktivität beeinflusst. Hierfür wurden Studenten Fotos von Gesichtern vorgelegt und gebeten, die Attraktivität der Personen zu beurteilen ohne jegliche Informationen über die Menschen zu kennen.

Zwei Woche später wurden die selben Gesichter nochmals vorgelegt – diesmal allerdings mit Informationen zur Persönlichkeit der Menschen. Das erstaunliche Ergebnis: mit positiven Informationen über den Charakter der gezeigten Personen wurde diese völlig anders und deutlich attraktiver bewertet. Im Gegensatz dazu hatten negative oder unsympathische Eigenschaften zur Folge, dass als zunächst besonders anziehend und betörend beurteilte Frauen beim zweiten Mal deutlich weniger attraktiv beurteilt wurden. Was sagt uns das im Klartext? Ob jemand als attraktiv und schön wahrgenommen wird, scheint also nicht nur vom Aussehen abhängig, sondern vor allem von Charakter und Persönlichkeit. Sympathisch zu sein macht also deutlich schöner als nur rein optisch „schön“ zu sein. Guten Neuigkeiten, oder?!

Vom eigenen Selbstwertgefühl hängt es ab

Dass wahre Schönheit tatsächlich von Innen kommt, haben wir inzwischen gelernt. Nun gilt es, sich auch dementsprechend zu verhalten. Die Kunst ist es, den gesunden Mittelweg zu finden zwischen übertriebenem Ego oder Selbstverliebtheit und mangelndem Selbstwertgefühl oder Selbstzweifeln, denn keins der Extreme macht uns attraktiv oder begehrenswert. Fehler und Zweifel sind menschlich, aber jeder Mensch hat gute Eigenschaften.

Gerade wer sich leicht von äußerlichen Mängeln demoralisieren lässt, sollte sich auf die inneren Werte besinnen und sich erinnern, welche positiven Eigenschaften einen persönlich auszeichnen. Diese gilt es sich bewusst zu machen und stolz darauf zu sein ohne sich etwas darauf einzubilden. Das ist der beste Weg zu einem stabilen Selbstbewusstsein und einem positiven Selbstbild. Die positive Ausstrahlung kommt dann als Bonus von ganz allein – als Kirsche auf dem Eisbecher.

Mit sich selbst aussöhnen

Welche Frau kennt das nicht: den ständigen Optimierungswahn. Man findet immer Stellen an sich, mit denen man unzufrieden ist. Vieles lässt sich ändern oder aus Problemzonen gezielt das Beste herausholen – mit ausgewogener Ernährung und dem richten Sportprogramm, entsprechender Kosmetik und im Notfall sogar Shapingwear. Auch wenn ein gesunder Lebensstil das allgemeine Wohlbefinden steigert und ein regelmäßiges Workout Glückshormone ausschüttet und das Körpergefühl verbessert, lassen sich manche Dinge und Problemzonen eben nicht so einfach ändern.

Wir müssen sie einfach akzeptieren, so schwer es manchmal fällt, uns mit uns selbst aussöhnen und lernen uns so zu akzeptieren und zu lieben, wie wir sind – auch mit unseren vermeintlichen „Fehlern“. Mit sich selbst im Reinen zu sein, lässt einen wesentlich attraktiver wirken als perfekt aus zu sehen, was auch immer wir eigentlich unter „perfekt“ verstehen. Attraktives Aussehen und Schönheit ist alles eine Frage der inneren Einstellung und der Ausstrahlung.

Auf die richtige Haltung kommt es an

Dass eine aufrechte Körperhaltung die Ausstrahlung beeinflusst, ist wohl jedem bewusst. Hierbei geht es nicht nur, wie bereits erwähnt, um die innere Haltung, sondern auch um die physische Körperhaltung.

„Brust raus, Bauch rein, Schultern zurück“ – diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört und er kommt nicht von irgendwo. Wer gebeugt geht, wirkt unattraktiver. Wer dagegen aufrecht steht und geht, strahlt Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Elan aus und wirkt wesentlich anziehender. Allerdings machen sich der technische Fortschritt und der Arbeitsalltag am Schreibtisch, vor dem Computerbildschirm immer stärker an unserer Körperhaltung bemerkbar. Rücken- oder Nackenschmerzen und verspannte Schultern sind leider keine Seltenheit, sondern typische Symptome unserer Zeit. Und eine schlechte Haltung sorgt nicht nur für Schmerzen, sondern beeinträchtigt auch das Selbstwertgefühl. Deshalb ist es umso wichtiger, seine eigene Haltung bewusst wahrzunehmen um Fehlhaltungen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

„Keep your head up and your heart strong“ – ein gutes Lebensmotto. Mit erhobenem Kopf selbstbewusst und aufrecht durchs Leben zu gehen, mit starkem Herzen offen für Neues und Veränderungen zu sein, Zeit mit Freunden und Bekannten genießen und sich mit Sport oder anderen Hobbies einen bewussten Ausgleich zu schaffen. Kurzum, das Leben zu leben und zu lieben. Das macht zufrieden und selbstbewusst und somit attraktiver als alles andere.

Und wie ein anderes Sprichwort so schön sagt: Man ist nur so alt – oder eher, so jung und schön – wie man sich fühlt. Spaß haben und jeden Moment des Lebens genießen. Das macht viel schöner und anziehender als es sonst etwas jemals könnte.

Weitere Artikel zum Thema finden Sie im Blog für Ästhetik und Schönheit.

Share on Facebook0Tweet about this on TwitterShare on Google+0