Ein medizinischer Eingriff oder eine Behandlung ist für viele Patienten und Patientinnen ein besonderes Ereignis und begleitet von Aufregung und Nervosität. Eine innere Anspannung ist ganz normal und gehört dazu, wenn wir vor neuen Ereignissen stehen. Aber was kann man tun, wenn die Nervosität zu belastend wird und man sich selbst verrückt macht? Es gibt zahlreiche Tricks wie man seine Nervosität in den Griff bekommt.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Am besten ist es, sich auf den Termin mental vorzubereiten. Ob Nasenkorrektur oder Botox Behandlung begegnen Sie dem Termin mit einer positiven Einstellung und denken Sie an das positive Endergebnis. Legen Sie den Termin zeitlich so, dass Sie direkt davor und danach keine anderen Termine haben, um zusätzlich nicht noch in Zeitstress zu geraten. Zur Entspannung können Sie sich am Abend davor einen entspannten Restaurantbesuch oder ein entspannendes Bad gönnen.

Eine bewusste Atmung

RelaxTrotz des entspannten Vorabends sind Sie kurz vor dem Eingriff im Wartezimmer alles andere als relaxed. Aber das ist keinesfalls ein Grund zur Panik. Anstelle die Wartezeit mit schwitzigen Händen und einem flauen Gefühl im Marken totzuschlagen, konzentrieren Sie sich einfach auf ihre Atmung und lassen so der Nervosität in Ihren Gedanken keinen Platz mehr.

Schenken Sie dem jetzigen Moment und ihrer Atmung die volle Aufmerksamkeit, indem Sie vier Pulsschläge lang ein und vier Pulsschläge lang ausatmen. Währenddessen stellen Sie sich vor wie sich die Atemluft nach und nach in Ihrem Brustkorb ausbreitet.

Wie bei allem anderen auch gehört auch hierzu Übung. Wiederholen Sie diese Atemübung einige Male und Sie werden merken wie Sie sich mit jedem Atemzug ihr Körper mehr und mehr entspannt.

Hausmittel zur Stärkung der Nerven

Es gibt verschiedene altbewährte Hausmittel, die der Aufregung entgegenwirken und Ihre Nerven vor dem Eingriff stärken.
Die wohl bekanntesten Mittel sind Baldrian und Lavendel. Beide haben eine beruhigende Wirkung auf unseren Körper und können unterschiedlich eingenommen werden. Sie können entweder in Form von Kapseln eingenommen oder als entspannender Tee zubereitet werden. Die Produkte findet man in jedem Drogeriemarkt oder Apotheke. In beiden pflanzlichen Beruhigungsmitteln sind ätherische Öle enthalten, die nachweißlich entspannend auf die Nerven wirken. Geheimtipp: Für einen besonders ruhigen und erholsamen Schlaf vor dem Eingriff, kann man sich ein kleines Säckchen mit getrockneten Lavendel unters Kopfkissen legen.

Während es Mittel gibt, die uns in unserer Entspannung unterstützen, gibt es aber auch solche, die besser vermieden werden sollten. Auf Kaffee sollte man wenn möglich verzichten, da er aufputschend wirkt und damit die innere Anspannung und Nervosität begünstigt oder noch verstärkt. Insbesondere zur Freude der Herren der Schöpfung: ein Bier am Abend davor ist erlaubt, es wirkt entspannend auf unser Gemüt und hilft gegen Aufregung.

Übung macht den Meister

Am allerwichtigsten ist es, sich der Nervosität und der Herausforderung zu stellen. Je öfter sie sich selbst mit der unangenehmen Situation konfrontieren statt ihr aus dem Weg zu gehen, desto besser lernen Sie damit umzugehen.

Und wenn Sie aufgeregt sind, lassen Sie es ihren behandelnden Arzt wissen und sprechen Sie mit ihm über ihre Aufregung. Aufgeregt zu sein ist keine Schande, sondern eine ganz normale Reaktion unseres Körpers auf neue und ungewisse Situationen. Er wird ihnen alle offenen Fragen beantworten und die Unsicherheit nehmen, sodass sie sich guten Gewissens in den Behandlungsstuhl fallen lassen können. Erfahren Sie mehr über unser Ärzte Team.

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